Dazwischen
Montag, 9. Juli 2018

nein. kein Titel heute.

Gestern hatte ich ein Erlebnis mit O das war zum Steine erweichen schrecklich und schön. Wir saßen im Park unter dem Käfig zum Fußball spielen und bauten ein wunderschönes klitzekleines Lagerfeuer. Entzünden konnten wir es nicht. Wir sind diejenigen die von der Natur nur träumen dürfen, sie ist uns genommen. Da das Geld für einen eigenen Garten nicht reicht, in einer Großstadt eh normal, haben wir imaginäre Würstel und vorgestelltes Steckerlbrot gegrillt. Sind am Boden zwischen den Kiefern gesessen, links von uns Hundedreck und nur ein Stein da um sich den Steinkreis vorzustellen. A saß etwas weiter weg und sagte mit seinem geliebten Humor: 'da liegen ein paar schwarze Steine, nehmt die!'

Zu den Waffen! Zückt Papier und Bleistift oder eure Silberbücher und das zwei bis zehn Fingersystem. Was man will das kann man sich erschreiben. Ich werde nicht weinen um die Ertrunkenen denn ich kann nicht weinen um die ich nicht kenne. Aber das System, das sie ersaufen lässt das kenne ich zu gut. Und das ist alt und mächtig und groß und voll im Trend. Aber hey, um an die Quelle zu gelangen muss man bloß gegen den Strom schwimmen. Und an dieser sitzt eine weise alte Frau mit langem schlohweißen Haar und braut Ringelblumensalbe. Sie hat eine Freundin mit schiefem Mund und in ihrem Schlafzimmer steht einem der gefrorene Hauch vor dem Gesicht.

Aber sie wiegt das Kind, sie tröstet die Toten, sie geleitet das Böse, verhärtete Unglück aus jeder einzelnen Seele denn ausatmen ist loslassen und das Negative wird einmal in der Luft sofort umgewandelt in was Gutes, das der einatmen kann der vorbeikommt. Erst einmal die Flügel bügeln lassen von der Mutter Zeit, wie der eben geschlüpfte Schmetterling. Wenn es sein muss, dann werden wir eben siegen.

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