Dazwischen
Samstag, 13. Oktober 2018

Nichts bin ich - als das.

Will ich dazu gehören? Bin ich von schönen Worten gerührt aber vom harten Detail abgestossen? Wo finde ich meinen Platz in der Welt, in der Unendlichkeit? Gibt es sie am Papier oder weiß auf schwarz oder ist sie meine Phantasie weil das Schöne besser nie enden dürfte?

Werde ich akzeptiert wenn ich eine Rolle spiele, wenn ich Mitgefühl habe oder etwa nur zeige oder es besser verbergen gelernt habe? Wenn ich Schritte zugehe oder den Hass in ein neues Gewand verpacke aber kaum verbergen kann? Bin ich spaltend oder verbindend? Wenn ja für wen?

Kann ich heim gehen mich kümmern oder gehe ich hin und empfinde nichts? Für wen?

Meine Mickey Maus Stimme zum Abschied macht euch lachen, ich weiß schon. Das ist nicht das erste Mal und weniger egal könnte es mir nicht werden. Ich bin hier, ich weiß ich bin hier nicht für immer, und alles was kommt werde ich ertragen lernen. Aber Eure Wut kann ich nicht länger teilen. Es gelingt mir nicht mehr.

Du hast eine schöne Zeit, aber ich werde Dir beibringen was es bedeutet Deine schönen Zeiten unabhängig zu leben, von Gefallen oder Missfallen, von Ablehnung oder Liebe. Ich liebe Dich. Ich liebe die Natur. Sie ist grausam, sie ist groß. Sie verzeiht nichts und vergisst was überflüssig war in dem gleichen Augenblick, aber speichert die Schönheit in allem und ist frei von Schuld und Vergeben. Sie lebt.

Das will ich Dir zeigen, das Leben an sich. Du bist so abhängig vom Wohlwollen der Anderen, weil ich es war. Aber kuck amal, ich bin: Leinen los! Sie lachen, es ist mir egal, sie klammern sich, es stört mich nimmer, sie stoßen mich weg und ich gehe einen Schritt voraus. Bin gar nicht mehr da. Ein Schatten. Ein Fluch, ein Wort. Aber nichts ist Wichtig außer dem einen Sinn: Sei Du selbst. Du bist es wert. Und nicht in dem Wort das Dich zu Tränen rührt, dem keine Taten folgen können. Sei Du selbst in all deiner Macht, die Dich befähigt einen Tag weiterzudenken als die, denen Deine Worte nichts bedeuten, die Dich nie verstehen werden.

Du brichst mir das Herz, das freut mich sehr. Weißt Du, seit der Satz in mein Dasein gespült wurde, von Deinen Zellen, weiß ich das nichts auf der Welt mir jemals mehr etwas anhaben wird können und weder Dir noch den Deinen kann etwas geschehen das größer wiegte als das:

Weil ich weiters nichts bin, als Hunger und Luft, und so muss es sein.

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