Dazwischen
Samstag, 10. August 2019

Hendln und Dankbarkeit

Bin so müde. Ist mir heiß, so heiß. Habe schlechte Laune, weil ich mich nicht auskenne. Bin gut gestimmt weil der Tag ein feiner war, satt gegessen, viel gesprochen, mit dem A geschäkert, das passiert selten genug da mein Humor oft abwesend ist.

Ich frage mich ob wer denkt, hier wäre Wahrheit. Alles erzähle ich nicht, aber wenn man nicht lügen will, woher kann man wissen dass es keine Schönung der Realität ist, was man sich da aus den Fingern mäandert? Also ob ich mich quasi selbst belüge? Wenn ich die eher heiteren Sachen los werde, dann weil ich keine deprimierte Stimmung verbreiten mag. Das Leben ist schwer genug.

Erstens weiß man nie, was noch kommt, an Schicksal. Zweitens hat man viel erlebt, genug um zu wissen, dass man niemals in Sicherheit sein wird können.

Und zu guter Letzt, denn drei ist die Zahl: Perfekt sein ist langweilig.

Meine Tante hat mir heute etwas Schönes geschenkt. Vor einigen Jahren bekam ich ein Wendeheft mit Sinnsprüchen und Bildern. Jetzt wieder, aber es sind gezeichnete Hühner drin und viele Worte und ich glaube, ich mag keinen einzigen Spruch da drinnen nicht, ich glaub ich hab fast alle gelesen jetzt und jeder erscheint mir sinnvoll, ist mir nahe.

Darum hier die Highlights meiner Oma (andere Familie, mütterlicherseits):

Zvü gfiarcht is a gsturbm.

Alles bringt ma nie zam.

Wer lang fragt, geht lang irr.

Schönen Abend allseits!

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