Dazwischen
Donnerstag, 12. September 2019

jenseits von Gewinnen und Verlieren

Heute ein überraschender Tag daheim, Kind krank.

Gestern wurde es spät, erst der erfolgreiche Arbeitstag dann Feilenkauf (unterschätze nie die Macht von gutem Werkzeug auf die Psyche) dann O sehen, an Oma übergeben - der gelungene Elternabend, später ein witziges Telefonat mit der anderen Oma aus Deutschland die dann samt Opa schon hier auf uns gewartet hat, schnell das Essen fertig gemacht und alle verköstigt, das Dessert war auch gelungen und dann eine Debatte wegen zu Bett bringen vom Kinde, die ausgebliebene Solidarität mit mir dann widerspenstig eingefordert aber mit Humor begradigt war ich etwas aufgekratzt. Konnte nicht schlafen. Ist Vollmond? Ich bin nicht verrückt aber dass A, der mich nie lobt, mein Essen in solchen Tönen bewertet hat war doch irgendwie sehr erfreulich. Und die Radiosendung dann um Mitternacht hat mir gezeigt dass es wirklich und wahrhaftig weitergeht mit der Selbstermächtigung. Das Mail allerdings hätt ich mir besser gespart. Naja. Verzeihung.
Ich hab schon wieder den Pokal gewonnen, das darf ja nicht wahr sein. Danke sehr! Jedenfalls ist es schade, dass ich meine beiden neuen orangen Armerweiterungen heute nicht einweihen kann, aber müde bin ich eh. Der O hat Fieber und darf kurz fernsehen, dann werden wir basteln. Im Kindergarten gab es letztes Jahr in der Gruppe in die er heuer gekommen ist Büchervorstellungen - jedes Kind durfte sein Lieblingsbuch mitnehmen und referieren darüber. Wie toll ist das denn! Ach ach ach ach. Das sind schon trotz all der Herausforderungen geniale Zeiten jetzt. Die neuen Technologien, das Wissen dazu machen die Welt möglich, die davor durch das stille Post spielen immer wieder eingeschlafen ist. Nun steht es da schwarz auf weiß oder umgekehrt und jeder könnt es lesen. Machen wir was daraus!

Die Jugend wird es richten. Und wir Alten geben unsere Egos endlich her und helfen mit. Bitte.

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